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Cornwall & Devon: Top Ten der Sehenswürdigkeiten

Cornwall & Devon: Top Ten der Sehenswürdigkeiten

Englands südwestliche Grafschaften Cornwall und Devon bestechen durch eine bezaubernde Landschaft, die viele von uns aus den romantischen Filmen von Rosamunde Pilcher kennen: Schroffe Küsten, einsame Hochmoore, subtropische Gärten, goldgelbe Sandstrände, pittoreske Hafenstädtchen und strohbedeckte Cottages; kombiniert mit einer Fülle von historischen Sehenswürdigkeiten und geschichtsträchtigen Orte.

Hier unsere ganz persönlichen Top Ten der Sehenswürdigkeiten dieser beiden Grafschaften:

Highlights von Cornwall & Devon

Land's End

Der westlichste Zipfel der Britischen Insel begeistert mit hohen Klippen, spitzen Granitfelsen und tobenden Wellen und ist ein beliebtes Ausflugsziel für Gross und Klein. Ein längerer Spaziergang entlang der Küste lohnt sich.

Porthcurno mit Freilufttheater Minack

Porthcurno liegt zwischen steilen Klippen hoch über dem Meer und ist bekannt für seine goldgelben Strände mit türkisfarbenem Wasser und für das Freilufttheater Minack (Vorstellungen von Mai bis September).

Offizielle Website des Freilufttheaters Minack

Mousehole

Idyllischer Fischerort mit blumengeschmückten Gassen, engen Treppen und malerischen Cottages mit geschichtsträchtiger Vergangenheit.

St. Ives

Die kurvige Strasse über die Hügel der Umgebung gibt plötzlich einen wunderschönen Blick frei auf die eng an den Hafen geschmiegten Häuser, die sich dicht die Hänge und Klippen hinaufziehen. Jahrhundertelang war St. Ives das Zentrum der Sardinenfischerei in England und Umschlagplatz für Zinn und Kupfer. Um die Wende zum 20. Jahrhundert wurde das Dorf dann als Künstlerkolonie bekannt. Die Tate Gallery St. Ives und viele weitere Galerien, Ateliers, Töpfereien und Kunsthandwerksbetriebe sind ein «Muss» für Kunstliebhaber.

Lizard-Halbinsel

Die Halbinsel mit ihren zahlreichen Stränden, kleinen Fischerdörfern und schroffen Klippen gilt als schönster Teil Cornwalls. Besonders beeindruckend ist hier das Farbenspiel des Gesteins: Mattgrüner Serpentin oder Schlangenstein mischt sich mit Gneis und Granit, dazwischen gedeihen Heidekraut und Stechginster. Ein herrlicher Küstenwanderweg (15 Kilometer lang) führt von Lizard Point, dem südlichsten Punkt Grossbritanniens, nach Kynance Cove, einer Bucht mit einem schönen Sandstrand.

Exeter

Die lebhafte Universitäts- und Verwaltungsstadt wurde von den Römern gegründet. Trotz modernem Grossstadtcharakter hat sie ihren historischen Charme bewahrt. Hier finden sich römische Stadtmauern, ein mittelalterliches Kathedralenviertel und Häuserzeilen aus der Tudor- und Stuartzeit. Besuchenswert sind die eindrückliche gotische Kathedrale und die mittelalterliche unterirdische Wasserversorgung.

Padstow

Der malerische Fischerort mit engen Gassen und mittelalterlichen Häusern zählt zu den beliebtesten Ausflugszielen in Cornwall. Mit seinen exzellenten Fischrestaurants hat er sich zu einem kulinarischen Zentrum entwickelt.

Dartmoor National Park

Mit 953 km2 ist der Dartmoor National Park eines der grössten und einsamsten Naturschutzgebiete Europas. In der zentralen Hochmoorebene entspringen eine Reihe von kleinen Flüssen, die sich ihren Weg zur Küste bahnen. Einzigartig sind die Tors, kahle Granitspitzen, die vor 290 Millionen Jahren durch Magmamassen an die Oberfläche gedrückt wurden. Zwischen Dolmen, Druidensteinen und Hügelgräbern grasen wilde Ponys, Schafe und zottelige Rinder. Die vielen im Park verstreut liegenden pittoresken Weiler und Dörfer laden zu einem Besuch ein. Berühmt wurde Dartmoor auch für sein Gefängnis in Princetown oder durch das Buch «Der Hund von Baskerville» von Sir Arthur Conan Doyle.

Exmoor National Park

Der knapp 686 km2 grosse Nationalpark ist ein Paradies für Wanderer und Tierfreunde. Zwischen Ginster, Heide und Heidelbeeren grasen Schafe und wildlebende Exmoor-Ponys. Bis in das frühe 16. Jahrhundert war der Park ein Jagdgebiet der königlichen Familie, danach wurde er an Farmer verpachtet. Die Landwirtschaft beschränkt sich auf Schaf- und Rinderzucht. Zahlreiche Wandermöglichkeiten gibt es nicht nur im Innern des Parks sondern auch entlang der Küste mit schroffen Klippen und zahlreichen nistenden Seevögeln. «Dunkery Beacon» ist die höchste Erhebung im Park, von hier aus geniesst man eine herrliche Aussicht. Die 20 Kilometer lange Passstrasse von Lynmouth-Lynton nach Porlock gehört zu den schönsten Strecken im Exmoor Nationalpark.


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Rhododendren, Kamelien und Magnolien

Eden Project

Das Eden Project wurde in einer verlassenen, 15 Hektar grossen und 60 Meter tiefen Kaolingrube gebaut und 2001 eröffnet. Die acht riesigen Gewächshäuser erinnern an bienenwabenförmige Seifenblasen. Im grössten Gewächshaus wird ein feucht-tropisches Klima erzeugt, während im zweitgrössten ein gemässigtes Klima nachgeahmt wird und dementsprechend mediterrane Pflanzen beherbergt. Die weiteren sechs etwas kleineren Gewächshäuser widmen sich der heimischen Flora.

Ziel ist es, eine natürliche Umgebung nachzuahmen, um Pflanzen und auch einige Tierarten der ganzen Welt dort unterbringen zu können. Laut eigener Aussage des Eden Projects beherbergen das Freigelände und die Gewächshäuser 100'000 Pflanzen aus ca. 5.000 Arten. Besonderer Wert wird dabei auf die Darstellung und Nachzucht vom Aussterben bedrohter seltener und alter Sorten gelegt, um die Arten- und somit genetische Vielfalt von Nutzpflanzen zu erhalten.

Dartmoor

Das Dartmoor ist ein ehemaliges königliches Jagdgebiet und wurde 1949 zum Nationalpark erklärt. Landschaftlich interessant sind die eigentlichen Hochmoorflächen genauso wie die vielen Flüsschen und Bäche, die sich durch das Moor schlängeln. Berühmt ist das Dartmoor auch für sein Gefängnis in Princetown oder durch das Buch «Der Hund von Baskerville» von Sir Arthur Conan Doyles.

Bodmin Moor

Dieses Moor ist neben dem Dartmoor und dem Exmoor das dritte Hochmoor im Südwesten Englands. Es ist kleiner, weniger überlaufen und hat ein milderes Klima als die anderen beiden. Es erinnert an ein weites wogendes Meer aus Gelb- und Grautönen, gesprenkelt mit Inseln aus Heide und leuchtend grünem Moos.

Lost Gardens of Heligan

Nach dem ersten Weltkrieg verwilderte der grösste Teil des 32 Hektar grossen Areals, des einst so schönen Gartens. 1991 wurde der mit Efeu, Brennnesseln und Lorbeer überwucherte «verlorene Garten» mit Hilfe von Gartenhistorikern und Botanikern in seine ursprüngliche Form rekonstruiert. Der mehrfach ausgezeichnete Garten biete viel Abwechslung - ein Besuch kann sich leicht einen halben Tag hinziehen. Besonders reizvoll zu besichtigen sind der subtropische Dschungel mit Palmen und Bambuswäldern sowie das «verlorene Tal».

Trebah

Trebah ist für viele Gartenliebhaber der schönste Garten Cornwalls. Kaum vorstellbar, dass der Park über Jahrzehnte sich selbst überlassen wurde. Erst als das Ehepaar Hibbert das Anwesen 1981 erwarb, wurde die Schönheit wieder hergestellt. Der Garten wurde für die Öffentlichkeit 1987 wieder zugänglich. Das Markenzeichen der subtropischen Gartenanlage sind urzeitliche Baumfarne, Wasserfälle, Wassergärten und ein Karpfenteich. Die Baumfarne und Palmen schaffen ein regelrechtes Dschungelfeeling. Der Garten endet an einem Sandstrand, an dem die Besucher baden und picknicken können

Glendurgan Garden

Dieser Garten liegt in einem Tal am Helford River und wurde in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts angelegt. Neben exotischen Pflanzen, Rhododendren, Kamelien und Magnolien begeistert Glendurgan vor allem durch seinen historischen Irrgarten.

Tipp vom Spezialisten

Die Hauptblütezeit der Gärten in Cornwall ist von April bis Juni.

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