Cornwall ist ein Paradies für Gartenliebhaber Rhododendren, Kamelien und Magnolien gedeihen prächtig. Cornwall hat einige der schönsten Gärten hervorgebracht, deren grösste Kunst darin besteht, so auszusehen, als wären sie aus einer Laune der Natur heraus entstanden.
Aufgrund des milden Golfstromklimas gedeihen selbst Palmen und andere subtropische Pflanzen. Entdecken Sie mit Falcontravel die wunderschönen Gärten Cornwalls.
Rhododendren, Kamelien und Magnolien
Eden Project
Das Eden Project wurde in einer verlassenen, 15 Hektar grossen und 60 Meter tiefen Kaolingrube gebaut und 2001 eröffnet. Die acht riesigen Gewächshäuser erinnern an bienenwabenförmige Seifenblasen. Im grössten Gewächshaus wird ein feucht-tropisches Klima erzeugt, während im zweitgrössten ein gemässigtes Klima nachgeahmt wird und dementsprechend mediterrane Pflanzen beherbergt. Die weiteren sechs etwas kleineren Gewächshäuser widmen sich der heimischen Flora.
Ziel ist es, eine natürliche Umgebung nachzuahmen, um Pflanzen und auch einige Tierarten der ganzen Welt dort unterbringen zu können. Laut eigener Aussage des Eden Projects beherbergen das Freigelände und die Gewächshäuser 100'000 Pflanzen aus ca. 5.000 Arten. Besonderer Wert wird dabei auf die Darstellung und Nachzucht vom Aussterben bedrohter seltener und alter Sorten gelegt, um die Arten- und somit genetische Vielfalt von Nutzpflanzen zu erhalten.
Dartmoor
Das Dartmoor ist ein ehemaliges königliches Jagdgebiet und wurde 1949 zum Nationalpark erklärt. Landschaftlich interessant sind die eigentlichen Hochmoorflächen genauso wie die vielen Flüsschen und Bäche, die sich durch das Moor schlängeln. Berühmt ist das Dartmoor auch für sein Gefängnis in Princetown oder durch das Buch «Der Hund von Baskerville» von Sir Arthur Conan Doyles.
Bodmin Moor
Dieses Moor ist neben dem Dartmoor und dem Exmoor das dritte Hochmoor im Südwesten Englands. Es ist kleiner, weniger überlaufen und hat ein milderes Klima als die anderen beiden. Es erinnert an ein weites wogendes Meer aus Gelb- und Grautönen, gesprenkelt mit Inseln aus Heide und leuchtend grünem Moos.
Lost Gardens of Heligan
Nach dem ersten Weltkrieg verwilderte der grösste Teil des 32 Hektar grossen Areals, des einst so schönen Gartens. 1991 wurde der mit Efeu, Brennnesseln und Lorbeer überwucherte «verlorene Garten» mit Hilfe von Gartenhistorikern und Botanikern in seine ursprüngliche Form rekonstruiert. Der mehrfach ausgezeichnete Garten biete viel Abwechslung - ein Besuch kann sich leicht einen halben Tag hinziehen. Besonders reizvoll zu besichtigen sind der subtropische Dschungel mit Palmen und Bambuswäldern sowie das «verlorene Tal».
Trebah
Trebah ist für viele Gartenliebhaber der schönste Garten Cornwalls. Kaum vorstellbar, dass der Park über Jahrzehnte sich selbst überlassen wurde. Erst als das Ehepaar Hibbert das Anwesen 1981 erwarb, wurde die Schönheit wieder hergestellt. Der Garten wurde für die Öffentlichkeit 1987 wieder zugänglich. Das Markenzeichen der subtropischen Gartenanlage sind urzeitliche Baumfarne, Wasserfälle, Wassergärten und ein Karpfenteich. Die Baumfarne und Palmen schaffen ein regelrechtes Dschungelfeeling. Der Garten endet an einem Sandstrand, an dem die Besucher baden und picknicken können
Glendurgan Garden
Dieser Garten liegt in einem Tal am Helford River und wurde in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts angelegt. Neben exotischen Pflanzen, Rhododendren, Kamelien und Magnolien begeistert Glendurgan vor allem durch seinen historischen Irrgarten.
