island

Island - einzigartig und ursprünglich

Island - einzigartig und ursprünglich

Eine ruhelose und zugleich ergreifende Natur mit wilden Fjorden, kargen Hochebenen und malerischen Küsten, zischenden Geysiren und imposanten Wasserfällen, die aus Gletschern entspringen – das ist Island, die grösste Vulkaninsel der Welt!

Ein Land, faszinierend rau und schön, um das sich noch heute unzählige Mythen und Sagen ranken und dessen sympathische Bewohner gekonnt Tradition und Moderne vereinen.

Reiseinformationen Island

Geografie

103'125 km² (grösste Vulkaninsel der Welt)

Hauptstadt

Reykjavik

Bevölkerung

317'593

Landessprache

Isländisch

Währung

Isländische Krone

Politische Situation

Parlamentarische Republik. Staatsoberhaupt ist Olafur Ragnar Grimsson und Regierungschefin ist Johanna Sigurdardottir.

Religion

Mehrheitlich evangelischlutherisch

Zeitverschiebung

  • 2 Std. (im Sommer)

Tageslicht

In den Sommermonaten Juni und Juli sind die Tage im Norden fast unendlich lang, da Island und die nördlich gelegene Insel Grimsey am bzw. auf dem Polarkreis liegen. Und auch der Frühling sowie der Spätherbst erfreuen sich langer Dämmerungsphasen. Von Mitte Mai bis Mitte Juli geht die Sonne im Norden nie ganz unter und vor allem im Juni lässt sich die faszinierende Mitternachtssonne im nördlichen Teil der Insel hervorragend beobachten.

Sprache

Die Landessprache ist Isländisch. Weit verbreitet sind zudem Englisch und Dänisch. Deutsch wird nur teilweise bei einigen Sehenswürdigkeiten und in Hotels gesprochen und kann nicht als Verkehrsprache vorausgesetzt werden.

Tierwelt

Die wohl bekanntesten Tiere Islands sind zweifelsohne die Islandpferde, die vor allem für ihre Gutmütigkeit und ihre spezielle Gangart, den Tölt, bekannt sind. Doch auch andere Bewohner der Insel locken zahlreiche Besucher an, wie etwa der Papageientaucher, der vor allem an der Steilküste von Látrabjarg beobachtet werden kann. Oder aber die unterschiedlichsten Walarten, die in den Gewässern rund um Island leben.

Papageientaucher auf Island

Island-Sagas

In Island erzählen nicht Burgen und Ruinen, keine alten Kirchen und aufstrebenden Städte die Geschichte des Landes. Und trotzdem ist sie so präsent wie sonst kaum irgendwo. Das Geheimnis liegt in den Island-Sagas: Die Isländer interessieren sich für ihre Herkunft und ihre Vorfahren und verbringen viel Zeit damit, ihre Geschichten zu erzählen - mündlich oder in umfangreichen Büchern. Die Sagas mögen zwar faktisch nicht immer ganz korrekt sein, doch sie liefern jede Menge Unterhaltung und unterstreichen die Mystik, die das ganze Land so geheimnisvoll umgibt.

Heisse Quellen

Bereits im Mittelalter wurden die heissen Quellen auf Island zum Baden und Erholen bekannt und so erstaunt es nicht, dass das Land für seine besondere Badekultur bekannt ist. Allein in Reykjavik finden sich sieben Freiluft-Thermalbäder und zahlreiche weitere auf der ganzen Insel. Das wohl bekannteste Freiluftbad ist die Blaue Lagune bei Grindavik, das mittlerweile zu einer Touristenattraktion geworden ist.

Blaue Lagune

Die Blaue Lagune darf bei keiner Islandreise fehlen. Die ursprüngliche Lavasenke, die umgeben ist von den für Island typischen Lavafeldern und schwarzen Sandstränden, wird heute als Thermalfreibad genutzt. Dem stark mineralienhaltigen Wasser, das eine Temperatur von ca. 38 Grad hat, wird übrigens eine heilsame Wirkung auf die Haut nachgesagt.

Blue Lagoon

Land aus Feuer und Eis

Island wird oftmals als Insel aus Feuer und Eis bezeichnet und dies zu Recht, denn noch heute zischt und brodelt es an vielen Stellen auf der Insel. Dampfende, heisse Quellen und riesige Gletscher sind die dominierenden Elemente und faszinieren die Besucher der Insel immer wieder aufs Neue. Die Landschaft Islands ist zum einen durch Vulkanismus, aber auch durch ihren Wasserreichtum geprägt, der sich in Seen, Flüssen und tosenden Wasserfällen widerspiegelt. Das Hochland im Zentrum der Insel hingegen ähnelt einer Wüstenlandschaft und ist nahezu unbewohnt.

Geysire

Island gilt als Land der Geysire, auch wenn es dort nur zwei nennenswerte Geysire gibt. Die beiden heissen Quellen liegen im Thermalgebiet Haukadalur im Südwesten der Insel und schon von weitem sieht man die 20 Meter hohe Wasserfontäne, die der Geysir Strokkur alle paar Minuten emporschiesst. Nur wenige Meter daneben liegt der bekannte Grosse Geysir, der als Namensgeber für heisse Springquellen weltweit gilt.

Tipps vom Spezialisten

Auf der Hochlandroute Kjölur bietet das Thermalgebiet Hveravellir eine entspannende Abwechslung. Das Panorama wird dominiert von der unendlich scheinenden Weite des Hochlandes und den mächtigen Gletschern Langjökull und Hofsjökull. Etwas versteckt befindet sich ein natürlicher Hot Pot, der Platz für ca. 10 Personen bietet. Es steht eine kleine Umkleidekabine zur Verfügung und die Benützung ist kostenlos.

Die Regionen Islands

Der Süden und der Südwesten

Nirgends auf der Welt offenbart sich die Kluft zwischen der eurasischen und der amerikanischen Kontinentalplatte so deutlich wie auf der Halbinsel Reykjanes und in Þingvellir, wo sich die riesigen Erdplatten jährlich um zwei Zentimeter verschieben. Doch stets füllt sich die Scharte wieder, weil an ihrem Rand seit der Entstehung der Insel immer wieder Vulkanausbrüche stattfinden.

Reykjavík, die nördlichste Hauptstadt der Welt liegt ganz im Südwesten, wo ein gemässigtes Klima herrscht. Die Altstadt ist geprägt von traditionellen Gebäuden in fröhlichen Farben. Die neueren Stadtteile sind lebhaft und lassen beim Besucher keine Wünsche offen. Hier findet man das Einkaufsviertel, schöne Bars, Restaurants oder Cafés für einen kurzen Stopp.

Und nicht weit von Reykjavík und nahe beim Flughafen liegt die «Blaue Lagune». Nicht nur von Touristen, auch von Einheimischen wird dieser in einem Lavafeld gelegene See gerne besucht. Der wohl ungewöhnlichste Swimming Pool der Welt ist stets 38 Grad warm und erhält sein Wasser vom geothermischen Kraftwerk Svartsengi. Das an Kieselsäure und Mineralsaltzen reiche Wasser soll heilkräftig sein, mit dem Schlamm des Seegrundes reiben sich die Isländer ein.

Þingvellir ist zweifelsfrei einer der wichtigsten Orte auf der Insel. Die historische Stätte liegt in einer prächtigen Kulisse am nördlichen Ende des Þingvallavatn, des grössten isländischen Sees. Hier wurde 930 das isländische Parlament, das sogenannte Alþing gegründet. Nicht nur Gesetze wurden hier erarbeitet, auch allfällige Streitereien wurden geschlichtet.

Gullfoss, der goldene Wasserfall, ist für viele Besucher der Höhepunkt ihrer Reise. Er liegt im Südwesten des Landes im Thermalgebiet Haukadalur, in der Nähe der heissen Quellen. Ein Fussweg führt bis an den Rand dieses Naturwunders, wo man aus nächster Nähe beobachten kann, wie das Wasser 32 Meter in die Tiefe stürzt.

Etwas ausserhalb von Vik, an der Südküste, liegt das 110 Meter hohe felsige Kap von Dyrhólaey. Der riesige, natürliche Torbogen zeigt von der Kraft des Atlantiks. Heute stehen das Felstor und die umliegenden Dünen unter Naturschutz und sind ein Paradies für diverse Vögel.

Der Osten

Nur wenige Landesteile lassen den Menschen so klein erscheinen wie Europas grösster Gletscher, der Vatnajökull und seine Umgebung.

Neben den Ausläufern des Vatnajökull faszinieren die langen Fjorde Ostislands, die steilen Berge und die weissen Gipfel, die zusammen eine atemberaubende Szenerie schaffen. Eine grosse Rolle spielen in diesem Landesteil auch die Farben. Nirgends ist das Land grüner, der Himmel blauer und die Strände schwärzer als hier im Vatnajökull-Nationalpark.

Die Hafenstädtchen haben ihren Charme erhalten und laden zum Verweilen ein. Wanderer zieht es eher in die Täler und Naturfreunde freuen sich über die vielen Zugvögel und Rentiere, welche nur hier im Osten zuhause sind.

Sonnenuntergang

Der Norden und der Nordwesten

Der sehr bekannte Myvatn oder «Mückensee» ist mit seiner einmalig schönen Landschaft, seiner vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt ein weiteres touristisches Highlight dieses nördlichen Landes. Der See liegt auf einem hochaktiven Vulkangürtel, seine heutige Form erhielt er durch einen gigantischen Lavastrom. Seinen Namen «Mückensee» erhielt er übrigens, weil sich hier nicht nur Touristen, sondern auch Mücken wohlfühlen.

Die Häfen im Norden Islands sind bekannt für die Ausflüge zur Walbeobachtung. Húsavik, ganz oben im Norden, wurde schon 870 «entdeckt». Heute ist das malerische Städtchen mit seiner typischen Kirche ein idealer Ausgangspunkt für Bootsausflüge - hier sieht man mit fast hundertprozentiger Sicherheit Delfine. Für interessierte Touristen, die mehr über den Walfang und dessen Geschichte erfahren möchten, ist das Hvalasafnið (das Walmuseum) von Húsavik der ideale Ort.

Das Zentrum der zweitgrössten Stadt Islands, Akureyri, liegt umgeben von hohen Bergen am Eyjafjörður. Das kulturelle Leben und die Unterhaltung spielen in dieser lebendigen Stadt eine wichtige Rolle. Neben vielen Einkaufsmöglichkeiten, Galerien, Museen und Theatern gibt es auch einige gute Restaurants. Aber auch für Sportbegeisterte ist gesorgt: im Sommer locken natürliche Schwimmbäder mit warmem Wasser und im Winter trifft man sich in Islands bestem Skigebiet. Nicht nur Langlauf ist hier möglich, auch Alpin Skifahren ist eine Alternative.

In Nordwest-Island haben die vulkanischen Kräfte ihr Werk weitgehend beendet. Gletscher liessen bei ihrem Rückzug weite Täler und sanfte Flusslandschaften zurück. Aber nicht nur die schöne Landschaft lässt sich hier bewundern, auch das berühmte Islandpferd ist hier oft anzutreffen und fühlt sich in dieser Umgebung zuhause. Und nirgends wird das Islandpferd so gefeiert wie im Nordwesten. Auch Freunde anderer Tiere kommen hier auf ihre Kosten. Die Vogelwelt ist hier ausserordentlich vielseitig. Sehr oft sieht man sogar den König der isländischen Vögel, den Adler.

Fährt man weiter in Richtung Süden trifft man in westlicher Richtung auf die Halbinsel Snæfellsness. Sie erstreckt sich ca. 100 Kilometer in den Atlantik und ist – trotz ihrer Nähe zur Hauptstadt – relativ dünn besiedelt. Nicht umsonst spricht man hier von «Island en miniature», hier findet man wirklich alles, was die Insel zu bieten hat. Vor allem aber eine zerklüftete und markante Landschaft, heisse Quellen und eine unvergleichliche Vogelwelt. Von den kleinen, typischen Dörfern aus werden interessante Bootstouren durchgeführt.

Karte Island

Klima

Dank des Golfstromes erfreut sich Island eines gemässigt-frischen Meeresklimas mit kühlen Sommern und Temperaturen zwischen 10 °C und 15 °C. Das Wetter kann jedoch sehr wechselhaft sein und sich innerhalb kürzester Zeit von regnerischem Wetter in herrlichen Sonnenschein verwandeln.

Beste Reisezeit

Die beste Reisezeit reicht von Mai bis September, wobei von Juni bis August im Allgemeinen die höchsten Temperaturen und die meisten Sonnenstunden zu verzeichnen sind.

Klimatabelle Jan.Feb.MärzApril Mai Juni Juli Aug. Sept. Okt.Nov.Dez.
ReykjavikTagestemperatur
Tageslänge in Std.
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5
0
7
0
10
6
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9
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18
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AkureyriTagestemperatur
Tageslänge in Std.
-2
4
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-1
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